BWKJF-Fachforum Virtuelles Wasser und Permakultur
Im Rahmen des Bundeskongresses 2026 hat das Junge Forum wieder eine eigene Fachveranstaltung organisiert und durchgeführt. Themen waren virtuelles Wasser, Ecken des Wissens und die Funktionsweise von Permakultur in Deutschland.
Das Konzept „Virtuelles Wasser“ bildet die Wassermenge ab, die versteckt für die Herstellung und den Transport von Lebensmitteln, Kleidung und technischen Produkten benötigt wird. Das Konzept umfasst den Wasserverbrauch sowie die Wasserverschmutzung. In Deutschland soll diese Wassermenge zwischen 3,2 und 7,0 m³ pro Tag und Einwohner sein. Ein Großteil dieses Wassers wird in anderen Ländern verbraucht, häufig in Regionen mit ohnehin herrschender Wasserknappheit. Deutschland exportiert virtuelles Wasser, das in der Industrieproduktion genutzt wird und importiert virtuelles Wasser vor allem in Agrarprodukten.
Permakultur bezeichnet Landnutzungsformen, die im Einklang mit der Natur stehen, die Bodenfruchtbarkeit schonen, kaum Abfall erzeugen und die Artenvielfalt erhöhen. Es sollen Kreisläufe der Natur nachgeahmt werden sollen, eine Kultur der nachhaltigen Lebensweise und Landnutzung. Eine Optimierung der Permakultur erfolgt durch eine langfristige Produktivität, die kontinuierlich beobachtet und evaluiert wird. Ziel ist die bestmögliche Selbstregulation durch geringe und behutsame Eingriffe mit wenig Technik und Energie. Permakultur wird als Dauerkultur bezeichnet. Es werden ideale Bedingungen für Mensch, Tier und Pflanze im Garten geschaffen.

